Da sich unsere bisherigen Kenntnisse über Andalusien mehr oder weniger auf Andujar bzw. die sierra de andujar, sowie die sierra de cardeña y montoro, wo wir hauptsächlich hinter dem iberischen #Luchs sowie anderen Wildtieren hinterher waren, beschränkt hatte, haben wir beschlossen, unsere Flitterwochen mit einigen kulturellen Trips anzureichern um Andalusien etwas besser kennenzulernen. Natürlich wollten wir auch hier das Thema Wildlife nicht ganz liegen lassen. Problematisch einfach, da im Sommer die Tiere selten, wenn überhaupt am Morgen früh oder dann wieder kurz vor Sonnenuntergang noch zu sehen sind.
Normalerweise sind wir immer nach Madrid geflogen und dann mit dem Mietwagen runter nach Andujar gefahren. Da wir dieses mal jedoch auch noch den berühmten Nationalpark Coto doñana besichtigen wollen, haben wir einen Flug nach Malaga gebucht.
Damit wir noch etwas vom Tag haben, buchten wir den 6.20 Flug. Dementsprechend mussten wir um 3.30 aufstehen, damit wir pünktlich um 4.15 abfahren konnten, um gegen 5.00 Uhr unser Auto am Flughafen abzugeben.
Zum Glück waren wir schon so früh da, weil Ferienzeit ist, war sie Schlange am Swiss Check-in dementsprechend lang. Beim Security Check wurde ich wieder einmal (ist mir im Mai schon passier) vom Zufallsgenerator ausgewählt, um den Spezialcheck zu machen. Trotzdem hatten wir noch Zeit um beim Marché ein Schoggibrötli bzw. Schoggigipfel und eine kalte Schoggi zu geniessen.
Der Flug ging pünktlich um 6.20 los und zu unserem Erstaunen nicht komplett ausgebucht.
2 Stunden und ca. 30 Minuten später landeten wir in Malaga.
Leider haben wir nicht wie von uns eigentlich gebucht, einen kompakt SUV erhalten sondern einen Opel Astra Coupé. Nach einigen heftigen Diskussionen, war jedoch klar, dass kein anderes Auto mehr zur Verfügung stand.
Leider hatte das Auto ziemlich viele Kratzer, welche im Protokoll nicht aufgeführt waren und so mussten diese noch nachgetragen werden.
Danach ging es los, die A45 Richtung Cordoba/Sevilla
Ca. um 11.50 trafen wir dann in Antequera, unserem ersten Stopp unserer Reise, ein und um 12.00 Uhr checkten wir im Parador de Antequera ein. Wir waren überrascht ein so tolles Hotel für nur 85 Euro zu bekommen.

Da wir seit dem Morgenessen im Marché nichts mehr zu essen „bekommen“ haben zogen wir nach dem Bezug des Zimmers gleich los um etwas essen zu gehen. Im Hotel wurde die Bar erst um 13.00 Uhr geöffnet und so entschieden wir uns direkt ins Städtchen zu gehen. Tripadvisor half uns weiter und so entschieden wir uns für das Cafe-Bar a la fuerza
Um diese Zeit gibt es da Bocadillos (Sandwiches) mit unterschiedlichem Inhalt. Wir entschieden uns für die teureren mit jamon iberico und passierten Tomaten, was sich aber am Ende gelohnt hat. Diese waren extrem lecker 😋.
Danach haben wir einen kleinen Rundgang durch die Stadt gemacht.
Nach dieser kleinen Besichtigungstour sind wir wieder zurück ins Hotel um unsere Siesta zu machen.
Für 31 Grad war es ziemlich angenehm, aber wir haben uns auf dem Rückweg trotzdem noch ein Eis gegönnt.
Natürlich waren wir weder wegen dem Essen, noch wegen dem Eis hierhin gekommen. Wir wollten die Steinformationen von El Torcal sehen.
Nach der Siesta, hatten wir bereits wieder hunger und so folgten wir einem weiteren Tipp von Tripadvisor und wir liefen ins Restaurant Arte de cozina. Hier hat man die Wahl zwischen dem Restaurant und der Tapas Bar. Wir entschieden uns für die Tapasbar. Diese waren extrem lecker und wir genossen die Patatas bravas, die hausgemachte Paté mit Pan tostada, die Piemiento campo, den hamburguesa de chorizo, die croquetas con pollo und die eingelegten oliven.
Leider ging die Zeit viel zu schnell, so dass wir ziemlich in stress kamen. Wollten wir doch noch zum El Torcal um den Sonnenuntergang geniessen zu können. Die Fahrt vom Hotel zum Besucherzentrum beträgt etwa 30 minuten. Wir mussten uns also ziemlich beeilen, wollten wir noch vor dem Sonnenuntergang bei Besucherzentrum sein. Zum Glück haben wir es noch knapp geschafft. Leider etwas zu knapp, da kaum Zeit blieb, die beste Stelle für den Sonnenuntergang zu finden.
Trotzdem bot sich uns eine wirklich spektakuläre Landschaft. Zusammen mit dem Sonnenuntergang war es einfach nur herrlich.

















