2.08.2016 – Sierras de Andujar

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Wie geplant sind wir um 06.00 aufgestanden um etwa 30 Minuten später loszufahren.
Da der Naturpark sierras de andujar vorwiegend in privatem Grundbesitz ist, ist es nicht ganz einfach, geeignete Plätze für Tierbeobachtungen zu finden. Schon bei unserem ersten Besuch im März 2014, hatten wir uns ausgiebig über den Park informiert und das Engagement eines lokalen Guides, José Luis von sierra trek halfen uns die besten Spots zu finden. Eigentlich gibt es die 2 bekannten sites: Encinarejo und Los Escoriales/La Lancha.
Da wir am Standort Los Escoriales bisher die meisten Luchse (7 Stk. Insgesamt) beobachten konnten, beschlossen wir am Morgen dahin zu fahren. Aufgrund des schlechten Zustands der Strasse muss man locker mit 40-50 minuten rechnen, bis man im Zielgebiet ist. Bereits etwas ausserhalb sahen wir schon die ersten Rothirsche und schon bald auch erste Damhirsche. Bei der Mine kurz bevor die Weide der Kampfstiere kommt konnten wir auch noch eine Gruppe Mufflon beobachten.

In Los Escoriales angekommen stellten wir fest, dass es von Rothirschen nur so wimmelte. Vereinzelt waren auch Damhirsche auszumachen und sogar ein Wildschwein kreuzte auch unsere Suche.

Auch einige Kaninchen sahen wir davon springen – ein gutes Zeichen, dass die Luchse Nahrung finden würden. Wir beobachteten bis ca. 10.00 Uhr. Jetzt war es schon so heiss (ca. 30 Grad), dass die meisten Tiere bereits verschwunden waren.
Bei der Rückfahrt haben wir dann eine Gruppe von Bienenfresser, ca. 6 Stück angetroffen. Leider waren diese extrem scheu und mit nur 300 mm ausgerüstet konnte ich leider kein anständiges Foto von diese hübschen Vögel machen. Überhaupt war es wieder extrem schwierig von jeglichen Tieren fotos zu machen. Kaum ausgestiegen oder den Auslöser gedrückt, flogen oder rannten die Tiere davon.

Auf dem Rückweg konnten wir noch kurz eine Familie Rothühner, einen Wiedehopf, sowie einen Gänsegeier beobachten.

Kurz vor 11.00 waren wir im La Caracola und gingen zum Morgenessen.
Danach war  Siesta angesagt.

Da Ramon den Pool gereinigt und frisches Wasser eingelassen hatte, liessen wir es uns nicht nehmen, den Nachmittag am Pool zu verbringen. Bei 42 Grad war der Pool eine willkommene Erfrischung und ein weiterer Ausflug sinnlos, da bei dieser Hitze kaum Tiere anzutreffen waren.

Kurz vor 20.00 Uhr sind wir noch einmal los, allerdings war es da immer noch 39 Grad. Trotzdem war das „Backofenfeeling“ irgendwie angenehm :-). Auf Tiere konnten wir allerdings nicht gross hoffen.

Dieses Mal fuhren wir runter an den Fluss Jandula, Encinarejo.

Unsere Befürchtungen bestätigten sich leider. Ausser ein paar wenige Rothirsche und einer Eidechse trafen wir bis Sonnenuntergang leider nichts mehr an.

So fuhren wir bei Einbruch der Dunkelheit zurück ins La Caracola wo wir unser Nachtessen mit Oliven, einer leckeren Salmorejo, Lomo in Olivenöl gebraten mit Patatas bravas einnahmen. Um 23.00 Uhr war dann Lichterlöschen.

6 Kommentare auch kommentieren

  1. Alain sagt:

    Heii Woow das gseht also wörkli suuuper uuus 🙂 genial!! Wönsche öich supertolli geniali Flitterwoche und veli wiildi Tier 🙂 Liebe Gruess Alain

    1. lynxlyn sagt:

      Hoi Alain, merci vöu nou ! Mer gniesses do so rechtig :-). liebi Grüess & bes baud, Michéle & Lars

  2. Céline sagt:

    Heii wow! Das gseht jo genial us. Gniesset euchi flitterwoche in volle züg!

    1. lynxlyn sagt:

      Hey Céline, merci, das mache mer ! Öich Beidne ou no vöu spass of Öichere tolle Reis ! Liebi Grüess, Michèle ond Lars

  3. Don Marco sagt:

    Muy buenas, muchas gracias por ese blog muy interessante..:-) Me alegro tambien de vuestro reporte de Coto Doñana!! Disfrutad vuestra luna de miel! Y un abrazo de mi parte por Ramon e Inma…….
    Que lo paseis bien!

    1. lynxlyn sagt:

      ¡Holà Hermano!
      Que tal ? Ramon y Inma estais bien.
      Muchas gracias por tu mensaje.
      Tenemos muchas ganas de coto donana y los otros puntos de nosotros viaje.

      Con salzdos cordiales

      Lars y Michele

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