Neuer Tag, neues Glück ? Heute Morgen zumindest, leider nein. Erneut waren wir bereits am frühen Morgen nach los escoriales unterwegs. Dieses Mal fuhren wir besonders langsam und hielten immer wieder an, um die Gegend mit den Ferngläser abzusuchen.
Heute war leider überhaupt nichts los – es war auch bereits um 06.00 Uhr bereits 25 Grad.
Etwa 1/h später traf die französische Familie von gestern ein und so unterhielten wir uns ein wenig.
Obwohl sie normalerweise als ‚Birder‘ unterwegs sind, wollten sie, ein Tipp von Kollegen, den für die Gegend bekannten iberischen Luchs sehen. Sie fragten uns noch wegen der Unterkunft aus, da sie mit ihrer, sie übernachteten im Los Pinos, nicht zufrieden waren. Ich gab ihnen die Infos vom La caracola und Ramons Mobil Nummer. Wäre toll wenn Ramon und Inma neue Gäste bekommen würden.
Danach gaben Sie uns noch den Tip mit Tarifa. Sie waren am anfang der Woche da unten und haben eine mehrstündige Whale watching Tour gemacht. Sie haben Delfine, Pilot- oder Grindwale, aber auch Finnwale und sogar Orcas gesehen. Michèle und ich, freuen uns jetzt natürlich riesig auf diesen Trip am nächsten Mittwoch, ist es doch ein grosser Wunsch von uns, einmal Orcas zu sehen. Letztes Jahr in Kalifornien war uns der Weg hoch nach Monterrey noch etwas zu weit.
Wildlifemässig lief an unserem letzten Morgen in den sierras de andujar, leider nichts mehr…
Etwas enttäuscht fuhren wir vorzeitig zurück um zu Frühstücken.
Nach einer längeren Mittagspause im Pool sind wir um 18.30 wiederum Richtung Los escoriales/ La lancha gefahren um ein letztes Mal die Steinböcke zu besuchen. Wir fuhren relativ zügig zum Stausee runter. Heute war es wieder brütend heiss und beim ersten Absuchen fanden wir keine Steinböcke.
Erst beim 2ten hinschauen fanden wir dann doch rund 10 Geissen mit Jungen.
Da wir sie nicht wieder aufschrecken wollten, hielten wir genügend Abstand, damit diese nicht wieder quer über die Staumauer rennen müssen.
Trotzdem beobachteten wir die schönen Tiere eine Zeit lang.
Als wir die Staumauer diesmal von oben herab betrachteten mussten wir den Kopf schütteln. Wie konnten Tiere mit diesem Körperbau so leicht dieser Mauer entlang klettern. Hätten wir es nicht mit eigenen Augen gesehen, hätten wir dies wohl nicht geglaubt 🙂
Nun wollten wir doch auch noch kurz zu den Fledermäusen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Damms hat es einen ca. 100 m langen Tunnel.
Hier empfiehlt es sich eine Taschenlampe mitzunehmen. Leider hatten wir diese vergessen und so blieben nur die schwachen LEDs unserer Smartphones übrig. In der Decke des Tunnels hat es überall Löcher und Spalten und wenn man genau hinschaut kann man darin Fledermäuse entdecken.
Gemäss José Luis, unserem Guide von 2014 hat es in diesem Tunnel 3 unterschiedliche Spezies. Leider konnten wir uns nicht mehr an diese Erinnern und wir werden dies zuhause nachlesen müssen.

Danach fuhren wir ein letztes Mal zu unserem Beobachtungsposten. Leider auch dieses Mal ohne Erfolg.
Gemütlich fuhren wir zurück und genossen den bisher schönsten Sonnenuntergang in den sierras de andujar in schönem orange.
Mit dem leckeren Abendessen ( Es gab Paella) ging unser letzter Tag in den sierras de andujar zu Ende.






