4.08.2016 – Sierras de Andujar

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Als Gewohnheitstiere, sind wir auch heute um 06.00 Uhr aufgestanden, um wieder möglichst früh unterwegs zu sein.

Da wir die besseren Erfahrungen mit Los escoriales gemacht haben, ging es auch heute wieder da hin. Bei den Kampfstieren trafen wir dann auf die ersten Wildschweine. Meine Versuche, die Tiere zu fotografieren steiterten leider kläglich. Es war einfach zu wenig Licht da und die Tiere bewegten sich schnell.

Es hatte wieder unglaublich viele Rothirsche, fast wie auf einer Weide Kühe…unglaublich. Das merkwürdige war, dass einige der Hirsche bereits zu röhren anfingen. Die Brunft war doch noch mind. 1 Monat weg, wenn nicht sogar etwas mehr…

Der restliche Morgen verlief dann etwas unspektakulär und ausser die Duzenden von Rothirschen, sahen wir nur noch einen Gänsegeier.

Wie gewohnt fuhren wir gemütlich zurück als die 30 Grad Marke erreicht war, um bei Ramon zu frühstücken.Der Wechsel zwischen 40 Grad und 20 Grad im Auto und drinnen, setzte uns ziemlich zu uns so schliefen wir nach dem Frühstück 2 h. Danach hatten wir Lust auf ein Eis, also stiegen wir wieder ins Auto und fuhren runter nach Andujar. Leider hatte die Heladeria geschlossen (wann hat die überhaupt jemals auf ?)  und so gingen wir dann halt zum Mc um einen Mc Flurry zu essen.

Kurz vor 7 starteten wir dann wiederum unsere Abendfahrt, wo wir erneut Richtung Los escoriales/La Lancha fuhren. Die iberischen Steinböcke mit ihrem graubraunen Fell und schwarzen Beinen hatten es uns angetan. Wieder wurden wir belohnt:heute haben wir 16 Steinböcke gezählt, Geissen mit ihren Jungen.

Die Geissen mussten wohl gemäss unseren Beobachtungen an beiden Seiten des Staudamms „Wächter“ postiert haben, während die Herde frass…

Jedenfalls als uns die „Wächterin“ der für uns zugängliche Seite entdeckte, warnte sie die Gruppe unter sich..

…diese setzte sich in Bewegung und alle rannten quer durch die Staumauer…

Uns stockte erneut der Atem, vor allem wegen der jungen Zicklein, welche die steile Staumauer in teils halsbrecherischem Tempo durchquerten. Ein falscher Tritt… Wir waren froh, als wir 5 minuten später wieder alle Geissen mit ihren Jungen vereint sahen.

In der gegenüberliegenden Felswand konnten wir noch einen Streit zwischen 2 Pirolmännchen beobachten, aber danach ging es wieder hoch zu unserem Beobachtungsposten, wo wir noch die letzten Sonnenstrahlen mit beobachten verbringen wollten. Vielleicht kommt der Luchs heute Abend..

In der Zwischenzeit waren noch 3 Gruppen aus Holland und Frankreich dazugekommen, alle wollten den Luchs sehen…

Leider nicht an diesem Abend…

Gemütlich fuhren wir zurück und hielten ab und zu noch um einige Rothirsche, Wildschweine und die schöne Landschaft zu beobachten.

Auf der Rückfahrt zwischen den Kampfstieren und den ersten Häuser kreuzte dann noch ein Fuchs (Leider mit F anstatt L 🙂 ) unseren Weg und um 22.20 sassen wir dann wieder in Ramon’s Gastraum beim Abendessen.

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